Das Besondere dieser Spule!

Hier geht es um technische Details für Hobby-Bastler, welche an bifilaren Spulen interessiert sind.

Diese Spule wurde um einen entsorgten Toroid aus dem Conrad-Programm gewickelt - dortige Verwendung als Drossel für Netzteilfilter.
Nunmehr wurden mit etwas dünnerem Kupferlackdraht 0,7 mm sorgsam 2 parallele Stränge gewickelt (je 135 cm). Es wurde streng darauf geachtet, daß keine Bahnen kreuzen und daß die paarigen Stränge auch an der Außnseite gut parallel liegen. Um dies zu erzwingen wurde von Fall zu Fall mit dünnem Draht eine Klammer geschaffen.
Es paßten 21 Doppel-Windungen auf diesen Toroid.
Auf einer kleinen Abschlussplatte wurden dann die entgegengesetzten Wicklungsenden zusammengelötet.
Mit dem Ohmmeter wurde ein Widderstand über alles von etwas mehr als 0,1 Ohm überprüft.
Die Induktivität ließ sich jeweils nur bis zum Knotenpunkt mit 4 mH feststellen. - Eine Induktivität über die gesamte Spule war nicht meßbar.
Dieser Effekt ist auf die exakte Wickeltechnik zurückzuführen und wird in der Literatur als wichtiges Kenzeichen bifilarer Spulen bezeichnet: kosmische Energie kennt keine Induktivität! - Das mag der Grund sein, weshalb Nikola Tesla Bifilarspulen über alles lobte.
Somit ist diese Spule perfekter gelungen gegenüber meinem Erstlingswerk - zu sehen im vorherigen Aufbau, wo die beiden Spulen ganz rechts auf der Platine stehen..


Ein Spulen-Prüfaufbau ist hier zu sehen:

Ein einziger Mosfet-Transistor, STW20NM50, hängt mit Source an der Spule (via Schutzdiode) und Drain am Widerstand 470 R. Sein Gate ist direkt mit dem Rechteckoszilator verbunden. Diese Spule läßt dessen maximalen Frequenzen bis 12 MHz durch, wenn auch in diesem Bereich nur noch sinusähnliche Spitzen erscheinen. Aber bis 3,5 MHz ist das Rechecksignal noch brauchbar.

Es geht auch einfacher! Durch verschiedene Tests ergab es sich, daß die Original-Industriespule umfunktioniert werden kann in eine quasi-bifilare Spule (Conrad 534463), wenn man sie anders beschaltet als üblich: die entgegengesetzten Enden diagonal verbinden.

Dennoch bin ich froh, drei Spulen selbst gewickelt zu haben, welche für den Tetraeter bestimmt sind.
Die Energie meiner Hände habe ich durch vielfältige QiGong-Übungen erfahren dürfen, weshalb ich den Falun-Prospekt auf meinem Schreibtisch bewußt dort liegen ließ, wo ich das digitale Multimeter daneben hinstellte.

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